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21. Sept. 2020

Schnelle Sprintstaffeln beehrten die neue Hertiallmend

Die neue Bahn auf der Hertiallmend und der Himmel strahlten gestern beide in zugerischem Blau um die Wette. Mehr als 350 Staffelteams gaben sich in Zug die Ehre und kämpften über verschiedene Distanzen um Edelmetall. Die Schweizer Staffel Meisterschaften waren auch gleichzeitig der erste grosse nationale Event, welcher auf der totalsanierten Bahn durchgeführt wurde. Gleichzeitig wurde mit diesem Wettkampf auch das Stadion seitens der Stadt offiziell eröffnet. Die beiden Stadträte Vroni Staub und Andé Wicki eröffneten zusammen mit der schnellsten Zugerin aller Zeiten, Géraldine Frey, zeremoniell das neue Stadion. Dank einem Schutzkonzept konnte der Anlass überhaupt erst durchgeführt werden. Da der Zuschauersektor strikt vom Athletensektor getrennt wurde, waren bis zu 1000 Zuschauer erlaubt. Diese Kapazitätsgrenze wurde am frühen Nachmittag erreicht.

Die neue Tartanbahn hat bewiesen, dass sie genau wie die alte, schnelle Zeiten zulässt. Aus zugerischer Sicht mochten vor allem die Mittelstrecklerinnen vom TV Cham überzeugen. In der Kategorie der weiblichen U18 gewannen Sarina von Flüe, Fiona von Flüe und Lieke Wehrung den Schweizer Meistertitel über 3 x 1000m. Einen ganz starken Tag hatte die Baarerin Silke Lemmens, welche dem LK Zug angehört, aber seit diesem Jahr für den LC Zürich an den Start geht. Sie konnte mit ihren Teamkolleginnen gleich zwei Schweizermeistertitel bejubeln. Überlegen gewannen sie die 4 x 100m bei den Frauen sowie die 4 x 400m Mixed. Bei beiden Rennen gewann ihre Staffel jeweils sogar mit schweizerischem Klubrekord.

Fotoquelle: Jörg Oegerli

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